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Optimierung der Affinitätsprüfung

 
BMVBS - Fb - 1066
F. Wellner, S. Kayser, L. Marschke, D. Schlesinger, A. Morgenstern, Chr. Schulze
Optimierung der Affinitätsprüfung
Mit Zunahme der Verkehrsbelastung (Zunahme an Achsübergängen, höhere Achslasten) sowie klimatischer Veränderungen steigen stetig die Anforderungen an den Straßenaufbau. Neben anderen Einflussgrößen ist das Haftverhalten zwischen Bitumen und Gestein von entscheidender Bedeutung für die Verformungs- und Rissbeständigkeit der Fahrbahn. Dabei ist bekannt, dass es bei verschiedenen Gesteinsarten ein unterschiedliches Haftverhalten gibt. Im Rahmen des Rolling-Bottle-Tests kann die Haftung zwischen Bindemittel und Gestein bestimmt werden. Näher beschrieben wird das Prüfverfahren in der DIN EN 12697-11. Wesentlicher Bestandteil des Prüfverfahrens ist die subjektive Abschätzung des Umhüllungsgrades durch den Laboranten mit einer Abstufungsgenauigkeit von 5 %. Dem Verfahren inhärent ist dabei die unterschiedliche subjektive Einschätzung durch den Betrachter. Die sich ergebenden wirtschaftlichen und technischen Konsequenzen aus unterschiedlichen Beurteilungen sind von erheblicher Bedeutung. Daher soll Ziel eines neuen Verfahrens die objektive Beurteilung des Umhüllungsgrades sein. Als Alternative bietet sich hier ein computergestütztes bildanalytisches Auswertverfahren an. Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde ein Verfahren entwickelt und anhand 10 unterschiedlicher Ge-steinsarten zweier Kornfraktionen angewandt und überprüft.

BMVBS-Forschung Straßenbau Band 1066

 


Erscheinungsjahr: 2011 | Seitenzahl: 60 | ISBN: 978-3-86918-178-3
Stichworte: BMVBS-Forschung Straßenbau, BMVBS 1066, Affinitätsprüfung, Verformungsbeständigkeit


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