BASt Jahresbericht 2023

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Im März des Jahres 2023 hat Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing die neue Gleitende Langfrist Verkehrsprognose vorgestellt. Der Blick wird bis ins Jahr 2051 gerichtet. Die Prognoseergebnisse zeigen, dass der Verkehrsträger Straße auch in Zukunft die tragende Rolle im Verkehrssystem einnehmen wird. Dafür gibt es viele Gründe. Beispielsweise müssen mehr als 19 Millionen Wohngebäude klimaneutral umgebaut, Fassaden und Dächer gedämmt sowie Fenster und Heizungen ausgetauscht werden. Zudem sollen neuer Wohnraum geschaffen und neue Windkraft- und Solaranlagen aufgebaut werden. Der Liefer- und Baustellenverkehr für diese Maßnahmen kann fast nur über den Verkehrsträger Straße abgewickelt werden, was im Bereich des Straßengüterverkehrs die Nachfrage steigen lässt. Neben der erhöhten Verkehrsnachfrage kommen viele spannende Aufgaben auf den Verkehrsträger Straße zu. Die Zukunft des Straßenverkehrs ist digital und nachhaltig: Vernetzung und Automatisierung werden die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit weiter steigern, optimierte Erhaltungsstrategien, Baumaterialien und -verfahren die Verfügbarkeit sicherstellen sowie weiterentwickelte planerische Ansätze ein besseres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer gewährleisten. Dies alles ist Chance und Herausforderung zugleich. An solchen Stellen kommen Ressortforschungseinrichtungen mit ihren weitverzweigten Wissenschaftsnetzwerken ins Spiel. Sie können das notwendige Hintergrundwissen liefern. Und sie können die Thematik ganzheitlich betrachten – verkehrsträger-übergreifend und unter Berücksichtigung aller relevanten ökologischen, ökonomischen und soziotechnischen Aspekte. Außerdem können sie aktuelle wissenschaftlich-technische Entwicklungen einfließen lassen und Transformationsprozesse mit großer Kontinuität verfolgen. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) widmet sich in diesem Kontext den komplexen Wechselwirkungen zwischen „Mensch, Fahrzeug, Infrastruktur und Umwelt“ im Straßen- und Verkehrswesen. Dazu haben wir 9 Themenbereiche definiert, die Sie bereits aus unserem letzten Jahresbericht kennen und die einen großen Teil unserer Arbeit abbilden. Wir steigen mit dem prädiktiven Infrastrukturmanagement in den fachlichen Teil des Jahresberichts ein. Die Infrastruktur ist in die Jahre gekommen. Hier arbeiten wir praxisnah auf vielen Ebenen – natürlich immer datenunterstützt – und auch mit zahlreichen Partnern. Themen sind bautechnische Entwicklungen ebenso wie die Erforschung resilienz-steigernder Maßnahmen. Ein weiteres großes Zukunftsthema ist die Nachhaltigkeit. Wir fokussieren uns im aktuellen Jahresbericht auf den Straßenbau und -betrieb sowie die sparsame Nutzung von Rohstoffen, Raum und möglichst regenerativer Energie. An Themen des Umweltschutzes und eines umweltfreundlichen Verkehrswesens schließt sich die Förderung der aktiven Mobilität – einem Thema das zu keiner Zeit an Aktualität verloren hat – an. Selbstverständlich verlieren wir aber auch unsere Klassiker nicht aus den Augen: Fahren ohne Fahrerlaubnis, Maßnahmen gegen Unfallhäufungen, Sicherheitsaudits von Straßen, die Untersuchung alternativer Antriebstechnologien, die Validierung der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung und die Prüfung von Fahrbahnmarkierungen gehören hier dazu. Wir gehen weiter zum automatisierten und vernetzten Fahren. Natürlich treffen wir auch hier auf Daten und ihr Management. Es folgt die Digitalisierung, sicher eine der größten Herausforderungen der Zukunft mit einem nahezu unendlichen Innovations-potenzial. Inhaltlich abgerundet wird der Bericht mit der aktuell mehr als bedenklichen Problematik unserer Zeit, dem Fachkräftemangel, und einigen vielversprechenden Lösungs-ansätzen dazu. Wir wünschen Ihnen – wie immer – eine anregende Lektüre Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil Markus Oeser Andre Seeck Präsident der BASt Vize-Präsident der BASt
Weitere Informationen
Autor Bundesanstalt für Straßenwesen (Hrsg.)
ISBN 978-3-95606-781-5
Erscheinungsdatum 08.07.2024
Erscheinungsjahr 2023
Seitenzahl 88
Einband Broschur
Auflage 1.
Maße 29, 7 x 21,0